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Risikomanagement Trading: Wie viel pro Trade riskieren

Trading

John Bax und das Crypto-Go-Team · Veröffentlicht am · Aktualisiert am · 11 Min. Lesezeit

Risikomanagement Trading bedeutet, vor dem Eröffnen einer Position festzulegen, wie viel Sie mit diesem Trade und insgesamt verlieren dürfen, und die Positionsgröße so zu wählen, dass ein Verlust innerhalb dieser Grenzen bleibt. In der Praxis genügen wenige Zahlen: der Anteil des Kontos, den Sie pro Trade riskieren, der Kurs, bei dem Sie Ihre Idee als falsch ansehen (der Stop-Loss), die daraus folgende Positionsgröße und eine Obergrenze für den Hebel. Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie jede dieser Zahlen bestimmen, mit einem Rechenbeispiel, und warum ein Trader oft richtigliegen und trotzdem sein Konto verlieren kann.

Kurz gesagt

  • Risikomanagement Trading geht vom Verlust aus, den Sie bei einem Trade akzeptieren, nicht vom Gewinn, auf den Sie hoffen.
  • Viele Trader riskieren pro Trade einen kleinen, festen Anteil des Kontos, denn eine Verlustserie ist normal und darf das Konto nicht beenden.
  • Die Positionsgröße ergibt sich aus zwei Größen: dem Betrag, den Sie zu verlieren bereit sind, und dem Abstand zwischen Einstieg und Stop-Loss.
  • Der Hebel legt Ihr Risiko nicht fest, kann aber den Liquidationskurs zu nah an Ihren Stop rücken. Wählen Sie ihn deshalb zuletzt.
  • Keine Regel beseitigt Verluste, und ein Stop-Loss garantiert in einem schnellen Markt keinen Ausstiegskurs.
Risikomanagement Trading: Wie viel pro Trade riskieren
In diesem Artikel · 11 Min. Lesezeit
  1. Warum Verluste darüber entscheiden, wer im Spiel bleibt
  2. Risikomanagement Trading: die vier Zahlen, die Sie zuerst festlegen
  3. So berechnen Sie die Positionsgröße
  4. Was eine Verlustserie mit dem Konto macht
  5. Hebel und Risikomanagement Trading
  6. Vorteile und Grenzen fester Risikoregeln
  7. Wo Crypto Go Bot ins Bild passt
  8. Checkliste vor jedem Trade
  9. Für wen es sich eignet
  10. Wichtige Begriffe
  11. Häufige Fragen
  12. Quellen

Warum Verluste darüber entscheiden, wer im Spiel bleibt

Jede Handelsmethode verliert zeitweise. Entscheidend ist, ob eine schlechte Phase eine Schramme bleibt oder das Ende des Kontos bedeutet. Den Rückgang eines Kontos von seinem letzten Höchststand nennt man Drawdown. Die US-Vorschriften für Terminkontrakte definieren ihn als die Verluste eines Kontos über einen bestimmten Zeitraum und den schlimmsten Drawdown als den größten kumulierten prozentualen Rückgang, bevor der frühere Höchststand wieder erreicht ist (17 CFR 4.10, auf Englisch). Ein Drawdown ist also kein Zeichen eines Fehlers, sondern gehört zum Trading. Das Risikomanagement beantwortet die Frage, wie tiefe Drawdowns Sie verkraften können.

Der Grund ist einfache Arithmetik: Je größer der Verlust, desto größer der Gewinn, der nötig ist, um wieder beim Ausgangswert zu landen.

Verlust auf dem KontoNötiger Gewinn zur Erholung
10 %etwa 11 %
25 %etwa 33 %
50 %100 %
75 %300 %
90 %900 %

Wie häufig Privatanleger mit Hebel am Ende Geld verlieren, zeigen Studien der Aufsichtsbehörden; mehrere davon fasst die BaFin in ihrer Allgemeinverfügung zu Differenzgeschäften vom 23. Juli 2019 zusammen. Die französische Finanzmarktaufsicht AMF stellte fest, dass mehr als 89 % der Privatkunden, die mit Differenzkontrakten (Contracts for Difference, CFDs, also gehebelten Verträgen auf den Kurs eines Basiswerts) und Devisen handelten, über vier Jahre Geld verloren, im Durchschnitt 10.887 Euro pro Kunde (AMF-Studie vom 13. Oktober 2014, auf Französisch). Die britische Financial Conduct Authority (FCA) kam in einer Stichprobe auf 82 % (CP16/40, Dezember 2016, auf Englisch), die irische Zentralbank auf 75 % für 2013 und 2014. Diese Produkte sind keine Krypto-Futures, sie beruhen aber auf denselben Zutaten: Margin, Hebel und kurze Haltedauer.

Risikomanagement Trading: Anteil der Privatkunden mit Verlust bei CFDs laut Studien der Aufsicht

Aus unserer eigenen Handelspraxis wissen wir: Ein guter Einstieg zählt weniger als die Gewissheit, vorher zu wissen, was ein Verlust kostet. Wer bei jedem Trade einen großen Teil seines Kontos einsetzt, riskiert, dass wenige Verluste ihn aus dem Spiel nehmen, während ein kleiner Anteil viel Spielraum lässt. Gerade bei Kryptowerten ist das Thema wichtig: Die Verbraucherzentralen halten Kryptoanlagen für sehr spekulativ, ihre Kurse schwanken meist stark und ein Totalverlust ist denkbar.

Risikomanagement Trading: die vier Zahlen, die Sie zuerst festlegen

Notieren Sie sich vor jeder Order vier Zahlen.

  1. Das Risiko pro Trade. Der Betrag, den Sie zu verlieren bereit sind, wenn der Trade scheitert, meist als Anteil des Kontos angegeben. Manche Trader wählen 1 % oder 2 %, andere weniger. Es gibt keine allgemeingültige Zahl, nur eine, mit der Sie auch nach mehreren Verlusten in Folge zurechtkommen.
  2. Den Stop-Loss. Der Kurs, bei dem Sie schließen, weil der Grund für den Trade nicht mehr gilt. Er sollte aus dem Chart oder dem Setup kommen, nicht aus dem Betrag, den Sie gern verlieren würden. Wie Sie ihn platzieren, erklärt unser Ratgeber zum Stop-Loss.
  3. Die Positionsgröße. Die Zahl, die Sie aus den ersten beiden berechnen (siehe nächster Abschnitt).
  4. Die Obergrenze für das Gesamtrisiko. Das Maximum, das Sie über alle offenen Trades zusammen riskieren. Mehrere Trades in ähnlichen Coins bewegen sich oft gemeinsam, drei offene Positionen können sich daher wie eine große verhalten.

Risikomanagement Trading: akzeptierten Verlust festlegen, Stop setzen, Positionsgröße berechnen, dann Hebel und Gesamtrisiko prüfen
Risikomanagement Trading: vom akzeptierten Verlust zur Positionsgröße

So berechnen Sie die Positionsgröße

Die Formel ist kurz: Die Positionsgröße entspricht dem Betrag, den Sie zu verlieren bereit sind, geteilt durch den Abstand zwischen Einstieg und Stop, ausgedrückt als Anteil des Einstiegskurses.

Ein Beispiel mit runden Zahlen:

  1. Ihr Konto enthält 5.000 und Sie akzeptieren bei diesem Trade 1 % Risiko, also 50.
  2. Sie wollen bei 100 kaufen, Ihr Stop-Loss liegt bei 95, der Abstand beträgt also 5 %.
  3. Die Positionsgröße ist 50 geteilt durch 0,05, also 1.000, oder 10 Einheiten zum Kurs von 100.
  4. Wird der Stop erreicht, beträgt der Verlust etwa 10 Einheiten mal 5, also 50, genau den Betrag, den Sie akzeptiert hatten.

Beachten Sie, dass die Position ein Fünftel des Kontos ausmacht (1.000 von 5.000), obwohl nur 1 % riskiert wird. Ein engerer Stop erlaubt bei gleichem Risiko eine größere Position, ein weiterer Stop eine kleinere. Deshalb ist die Kombination aus weitem Stop und großer Position ein häufiger Fehler: Die Position wurde für einen Stop berechnet, der nie gelten sollte.

Echte Trades kosten etwas mehr, als die Formel sagt. Gebühren und Spread (die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs) kommen zum Verlust hinzu, und der Stop kann zu einem schlechteren Kurs ausgeführt werden als geplant, was man Slippage nennt. Die Sparkasse erklärt, dass eine ausgelöste Stop-Loss-Order zum nächstmöglichen Preis verkauft: In einem volatilen Markt kann dieser deutlich unter der Stop-Marke liegen, etwa bei einer Kurslücke, sodass die Order keinen bestimmten Verkaufskurs garantiert. Planen Sie in Ihren Zahlen daher einen Puffer ein.

Was eine Verlustserie mit dem Konto macht

Eine Verlustserie ist nichts Ungewöhnliches, deshalb lohnt der Blick darauf, was sie bei unterschiedlichem Risiko kostet. Die Tabelle zeigt das Konto nach zehn verlorenen Trades in Folge, wenn jedes Mal derselbe Anteil riskiert wurde.

Risiko pro TradeKonto nach 10 Verlusten in Folge
1 %etwa 9,6 % im Minus
5 %etwa 40 % im Minus
10 %etwa 65 % im Minus

Das sind einfache Rechnungen, keine Prognosen, und sie lassen Gebühren außer Acht. Wichtig ist die Form: Bei kleinem Risiko pro Trade tut eine schlechte Serie weh, lässt Sie aber handlungsfähig; bei großem Risiko nimmt dieselbe Serie den Großteil des Kontos, und der nötige Gewinn zur Erholung (siehe erste Tabelle) ist kaum noch erreichbar.

Hebel und Risikomanagement Trading

Mit Hebel eröffnen Sie eine Position, die größer ist als die hinterlegte Sicherheit (Margin), die die Börse hält, solange die Position offen ist. Die US-Terminmarktaufsicht Commodity Futures Trading Commission (CFTC) weist in einem Hinweis auf Englisch darauf hin, dass der Hebel das zugrunde liegende Risiko verstärkt, sodass eine Kursänderung noch stärker ins Gewicht fällt, und dass Sie bei einem Margin-Konto, wenn der Markt gegen Sie läuft, Mittel nachschießen oder die Position schließen müssen und am Ende mehr als Ihren Einsatz verlieren können. Unser Ratgeber zum Hebel im Trading behandelt das ausführlich.

Zwei Punkte zählen für das Risikomanagement:

  • Die Positionsgröße, nicht der Hebel, bestimmt Ihr Risiko pro Trade. Im Beispiel beträgt das Risiko 50, egal ob Sie 1.000 oder nur 200 als Margin hinterlegen. Der Hebel ändert nur, wie viel Ihres Kontos als Sicherheit gebunden ist.
  • Der Hebel bestimmt, wie nah der Liquidationskurs liegt. Das ist der Kurs, bei dem die Börse die Position schließt, weil die Margin fast aufgebraucht ist. Im Beispiel würden Sie bei 20-fachem Hebel nur 50 für eine Position von 1.000 hinterlegen, und ein Rückgang um 5 % würde sie ungefähr aufbrauchen (ohne Gebühren und Erhaltungsmargin, also die Mindestsicherheit, um die Position offen zu halten). Stop und Liquidation lägen dann fast auf demselben Kurs. Das Lehrmaterial von Kraken (auf Englisch) nennt es vorteilhaft, den Stop-Loss oberhalb des Liquidationskurses zu platzieren: So bleibt der Ausstieg kontrolliert, und die zusätzliche Liquidationsgebühr entfällt.

Eine sinnvolle Reihenfolge ist daher: Risiko wählen, Stop finden, Größe berechnen und erst dann den niedrigsten Hebel wählen, mit dem die Position bequem Platz hat, sodass der Liquidationskurs weit hinter dem Stop liegt.

Bitcoin-Flash-Crash durch die Liquidation von Long-Positionen in Milliardenhöhe (CNBC) (auf Englisch)

Vorteile und Grenzen fester Risikoregeln

Vorteile

  • Überleben. Ein kleines, festes Risiko verhindert, dass eine normale Verlustserie das Konto beendet.
  • Ruhige Entscheidungen. Die Zahlen stehen vor dem Trade fest, wenn Sie nicht unter Druck stehen.
  • Vergleichbare Ergebnisse. Wenn jeder Trade denselben Betrag riskiert, sehen Sie über viele Trades, ob Ihre Methode funktioniert.
  • Weniger Raum für Emotionen. Eine Regel lässt sich schwerer verbiegen als eine Absicht.

Grenzen

  • Regeln machen keine Strategie profitabel. Sie begrenzen den Schaden einer schwachen Strategie, sie schaffen keinen Vorteil.
  • Lücken und schnelle Märkte. Kurse können über Ihren Stop springen, der tatsächliche Verlust kann größer ausfallen als geplant.
  • Korrelation. Viele Coins fallen gemeinsam, mehrere kleine Positionen können sich zu einem großen Risiko addieren.
  • Disziplin. Regeln wirken nur, wenn Sie sie einhalten, auch nach einem Verlust.

Die Sicht von John Bax

In Kryptowährungen für Einsteiger nennt John Bax kurzfristige Krypto-Trades nicht mehr Investition. Er behandelt das Geld wie das Startkapital eines kleinen Online-Geschäfts, das gut oder schlecht laufen kann: ein eigenes Budget (er nennt mindestens 5.000 Dollar als Richtwert aus dem Jahr 2023), keine monatlichen Einzahlungen wie beim Durchschnittskosteneffekt (Dollar-Cost-Averaging, DCA) und nur Geld, dessen Verlust Sie verkraften, nachdem eine Bargeldreserve für unvorhergesehene Ausgaben beiseitegelegt ist. So gesehen gilt das Risiko pro Trade aus diesem Ratgeber für dieses Budget, nie für Ihr gesamtes Erspartes.

Wo Crypto Go Bot ins Bild passt

Crypto Go Bot, den wir entwickelt haben, handelt automatisch auf Ihrem eigenen Kraken-Konto über eine Futures-Trading-API (Programmierschnittstelle, also ein Zugang, über den Software auf Ihrem Konto handeln kann), die Sie selbst anlegen. Abheben kann er nichts, und Take-Profit- und Stop-Loss-Orders werden bei Kraken platziert. Jede Stunde erhält er den Crypto Go Smart Money Flow, unsere Auswertung der Gelder, die in die Wallets von Anlegern mit nachweislich erfolgreicher Bilanz hinein- und aus ihnen herausfließen, eingestuft als Low, Medium oder Strong. Sie legen die Mindeststärke, die Größe der Token und die zu verfolgenden Blockchains fest, und neben jeder Einstellung sehen Sie den Wert, den wir selbst verwenden.

Für das Risikomanagement heißt das: Die Größe jedes Trades und die Filter sind Einstellungen, die Sie festlegen und ändern können, statt etwas, das Sie im Moment improvisieren. Der Bot schließt auch Trades mit Verlust, und kein System kann Gewinne garantieren. Die ganze Übersicht lesen Sie in unserem Artikel zum Krypto-Trading-Bot.

Checkliste vor jedem Trade

  • Ich weiß, wie viel ich bei diesem Trade zu verlieren bereit bin, und es ist ein kleiner Anteil des Kontos.
  • Mein Stop-Loss beruht auf dem Setup und wird zusammen mit dem Trade platziert.
  • Ich habe die Positionsgröße aus dem riskierten Betrag und dem Abstand zum Stop berechnet.
  • Mein Hebel ist niedrig genug, dass der Liquidationskurs weit hinter dem Stop liegt.
  • Das Gesamtrisiko aller offenen Trades liegt unter der Grenze, die ich gesetzt habe.
  • Ich habe Gebühren eingerechnet und akzeptiere, dass der Stop zu einem schlechteren Kurs ausgeführt werden kann.
  • Das eingesetzte Geld kann ich mir leisten zu verlieren.

Für wen es sich eignet

Diese Regeln betreffen alle, die Trades mit Stop und festgelegter Größe eröffnen, ganz gleich auf welchem Markt.

  • Einsteiger mit kleinem Konto: Ein festes Risiko von 1 % oder weniger hält die erste Verlustserie, die die meisten Trader früher oder später erleben, bezahlbar, während Sie lernen, wie Ihre Methode sich verhält.
  • Berufstätige, die nebenbei handeln: Wer Risiko, Stop und Größe vor der Order festlegt, muss tagsüber nichts improvisieren, wenn der Bildschirm außer Sichtweite ist.
  • Trader mit Hebel auf Futures: Die Größe zuerst aus dem Stop berechnen und den Hebel zuletzt so niedrig wie möglich wählen hält den Liquidationskurs fern vom geplanten Ausstieg.
  • Nutzer eines Trading-Bots: Dieselben Zahlen werden zu den Einstellungen des Bots, sodass die Größe jedes Trades und das Gesamtrisiko Ihre Entscheidung bleiben.

Wichtige Begriffe

  • Risiko pro Trade: der Betrag, den Sie verlieren, wenn ein Trade seinen Stop erreicht, meist als Anteil des Kontos angegeben.
  • Positionsgröße: der Wert des Trades, berechnet aus dem Risiko pro Trade und dem Abstand zum Stop.
  • Drawdown: der Rückgang des Kontos vom letzten Höchststand, bevor es sich erholt.
  • Margin: die Sicherheit, die Sie für eine gehebelte Position hinterlegen.
  • Liquidationskurs: der Kurs, bei dem die Börse eine gehebelte Position schließt, weil die Margin fast aufgebraucht ist.
  • Slippage: die Differenz zwischen dem geplanten Kurs und dem Kurs, zu dem die Order tatsächlich ausgeführt wird.

Häufige Fragen

Wie viel sollte ich pro Trade riskieren?

Es gibt keine Zahl, die für alle passt. Manche Trader riskieren 1 % oder 2 % des Kontos pro Trade, andere weniger. Ein guter Test ist die Frage, ob Sie bei diesem Niveau zehn Verluste in Folge verkraften und ruhig weitermachen könnten. Wenn nicht, senken Sie es.

Was ist die 1-Prozent-Regel im Trading?

Das ist eine Faustregel, nach der Sie bei einem einzelnen Trade nicht mehr als 1 % des Kontos riskieren. Sie begrenzt den Verlust, nicht die Größe der Position: Bei einem Stop-Loss in 5 % Abstand erlaubt 1 % Risiko eine Position von 20 % des Kontos.

Wie berechne ich die Positionsgröße?

Teilen Sie den Betrag, den Sie zu verlieren bereit sind, durch den Abstand zwischen Einstieg und Stop-Loss, ausgedrückt als Anteil des Einstiegskurses. Bei 50 Risiko und einem Stop 5 % unter dem Einstieg ist die Position 50 geteilt durch 0,05, also 1.000.

Garantiert ein Stop-Loss meinen maximalen Verlust?

Nein. Ein Stop-Loss soll den Trade schließen, wenn der Kurs eine Marke erreicht, kann in einem schnellen Markt aber zu einem anderen Kurs ausgeführt werden. Lücken und Slippage können den tatsächlichen Verlust größer machen als geplant, planen Sie also einen Puffer ein.

Erhöht der Hebel mein Risiko pro Trade?

Nicht von selbst, wenn die Positionsgröße aus dem Betrag berechnet wird, den Sie zu verlieren bereit sind. Der Hebel ändert die gebundene Margin und die Nähe des Liquidationskurses, und ein hoher Hebel kann ihn gefährlich nah an Ihren Stop rücken.

Kann ein Trading-Bot das Risiko für mich steuern?

Ein Bot kann Ihre Regeln konsequent anwenden, das Risiko beseitigt er nicht. Einstellungen, Größe und eingesetzte Summe bleiben Ihre Entscheidungen, und jeder Bot kann Geld verlieren.

Quellen